In einem stetigen Bemühen, Geldwäsche zu bekämpfen, stehen Banken und Behörden vor bedeutenden Herausforderungen und erzielen gleichzeitig Fortschritte. Die Rolle der Banken in diesem Kampf und ihre Zusammenarbeit mit den Behörden stehen im Fokus. Geldwäsche, die nicht nur von Kriminellen, sondern auch von Unternehmen zur Umgehung von Sanktionen genutzt wird, stellt eine komplexe Problematik dar.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) engagiert sich intensiv mit 180 Beamten in rund 10.000 Finanzunternehmen im Kampf gegen Geldwäsche. Dennoch wurden auf einer Tagung die Probleme in der Kommunikation zwischen BaFin und den Banken thematisiert, was die Effektivität der Präventionsmaßnahmen beeinträchtigen kann. Es erfolgt eine regelmäßige Meldung von Verdachtsfällen seitens der Banken, was zur Einleitung von Ermittlungsverfahren führt.
Die positive Entwicklung in der Zusammenarbeit zwischen Banken und Aufsichtsbehörden ist zu erkennen, jedoch bestehen weiterhin Herausforderungen in der Geldwäschebekämpfung. Die Gründung der europäischen Geldwäschebehörde AMLA unterstreicht die Wichtigkeit einer gemeinsamen internationalen Strategie, um effektiv gegen Geldwäsche vorzugehen.

