Die Einnahmen der Städte und Gemeinden durch die Grundsteuer verzeichneten bereits vor der geplanten Reform im Jahr 2025 einen Anstieg. Gemäß den vorliegenden Daten nahmen die Gemeinden im Jahr 2024 insgesamt 15,6 Milliarden Euro durch die Grundsteuer ein, was einem Plus von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies unterstreicht die Bedeutung der Grundsteuer als eine essenzielle Einnahmequelle für die Gemeinden in Deutschland.
Vor dem Hintergrund der anstehenden Reform werden besorgniserregende Stimmen laut. Es gibt Bedenken bezüglich potenziell höherer Steuerbelastungen für einige Eigentümer nach der Reform. Insbesondere wird diskutiert, dass einzelne Immobilienbesitzer je nach Wohnlage mit unterschiedlichen Grundsteuerzahlungen konfrontiert sein könnten, die vor oder nach der Reform variieren.
Trotz des erklärten Ziels der Aufkommensneutralität bei der Reform zeichnen sich Schlussfolgerungen ab, die auf mögliche Herausforderungen hinweisen. Es besteht die Sorge, dass die angestrebte Neutralität möglicherweise nicht vollständig erreicht wird und die regionalen Unterschiede in den Hebesätzen Ungleichheiten verursachen könnten, die einige Eigentümer mit höheren Steuerlasten konfrontieren. Die Entwicklung der Grundsteuereinnahmen bleibt somit ein fokussiertes Thema im Kontext der Reform und für die betroffenen Eigentümer.