Donnerstag, 29.01.2026

Wirecard-Aktionäre vor hohen Verlusten: BGH urteilt gegen Schadensersatzansprüche

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Nach dem Insolvenzverfahren von Wirecard stehen die Aktionäre vor einer bitteren Realität. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat gegen Schadensersatzansprüche entschieden, was zu erheblichen Verlusten für die Investoren führt.

Die Enttäuschung und Hoffnungen der Aktionäre werden durch die juristische Einschätzung des BGH noch verstärkt. Ein Aktionär berichtet über seine persönliche Geschichte und die damit verbundenen finanziellen Verluste.

Wirecard, einst als Vorzeigeunternehmen gefeiert, entpuppte sich als Betrugsskandal mit fast zwei Milliarden Euro an erfundenen Bilanzbeträgen. Die Insolvenzmasse von lediglich 650 Millionen Euro steht im krassen Gegensatz zu den Forderungen von 15,4 Milliarden Euro.

Die Aktionäre werden in der Rangfolge der Insolvenzgläubiger nachrangig behandelt, was bedeutet, dass sie voraussichtlich leer ausgehen werden. Die Hintergründe dieser Reihenfolge und die enttäuschte Informationslage bei Wirecard-Aktien verstärken die Misere der Anleger.

Insgesamt deutet das aktuelle Urteil des BGH darauf hin, dass die Aktionäre von Wirecard voraussichtlich keine Entschädigung erhalten werden, da die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um alle Forderungen zu bedienen.

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