Donnerstag, 28.08.2025

Antike Statuen und Schiffswrack aus dem Mittelmeer enthüllen die Geschichte von Alexandria

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Erstmals seit fast 25 Jahren wurden archäologische Funde aus dem Mittelmeer in Alexandria geborgen. Diese Funde bieten faszinierende Einblicke in die reiche Geschichte der Stadt. Unter den Entdeckungen befindet sich eine imposante 2,17 Meter lange Granitstatue, die jedoch ohne Kopf und Beine gefunden wurde.

Die Funde stammen aus verschiedenen bedeutenden Epochen, darunter die ptolemäische Ära und die Römerzeit. Besonders beeindruckend ist die Verbindung zu Thonis-Heraklion, einer Stadt, die im zweiten Jahrhundert vor Christus durch ein verheerendes Erdbeben zerstört wurde und im Meer verschwand.

Die Gründung von Alexandria durch Alexander den Großen im Jahr 331 v. Chr. markiert den Beginn einer glorreichen Ära. Die neuen Funde führen zu der Schlussfolgerung, dass die Zerstörung von Alexandria im zweiten Jahrhundert vor Christus höchstwahrscheinlich durch ein Erdbeben verursacht wurde. Sie dokumentieren nicht nur das reiche Erbe der Stadt, sondern auch die wirtschaftliche Blütezeit und das kontinuierliche Wachstum der Region von der ptolemäischen Ära bis zur Römerzeit.

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