Kaiserslautern hat das visuelle Erscheinungsbild für das Stadtjubiläum 2026 vorgestellt. Die von der Agentur Peaks entworfene Gestaltung verbindet nach Angaben der Stadt die nahe, vertraute Struktur der Kommune mit ihrer langen Geschichte. Ein zentrales Motiv ist eine abstrahierte Stadtkarte, die in Logos, Farbgebung und Anwendungen immer wieder auftauchen soll.
Konzept und Leitmotiv
Die Stadt beschreibt das Leitmotiv als Verbindung von kurzer räumlicher Nähe und historischer Tiefe. Die Formulierung Kurze Wege, lange Geschichte steht demnach für die Nähe zwischen Menschen und Institutionen einerseits und für eine in Bauwerken und Erzählungen verankerte Vergangenheit andererseits. Die neue visuelle Identität soll dieses Zusammenspiel abbilden und Tradition mit modernen Elementen verknüpfen.
Grafische Elemente und Logo
Als zentrales grafisches Element wurde eine abstrahierte Karte von Kaiserslautern entwickelt. Sie dient laut Pressemitteilung als Metapher für das verflochtene städtische Netzwerk und wird je nach Einsatz großflächig oder dezent als Muster verwendet. Im Logo rückt die Zahl 750 in den Vordergrund, die Karte fungiert als Hintergrund und als integrierter Bestandteil des Zeichens. Die Stadt stellt das Logo als Symbol für Geschichte, Wandel und Zukunft dar und betont zugleich den Bezug zu den lokalen Wurzeln.
Farbwelt und gestalterische Balance
Die vorgestellte Farbpalette verbindet das traditionelle Kaiserslautern Rot mit einem Farbverlauf von Gelb über Orange zu Pink. Schwarz und Weiß ergänzen die Palette und sollen Klarheit und Tiefe schaffen. Nach Angaben der Stadt soll der Verlauf Aufbruch, Energie und Bewegung vermitteln, während die roten Töne an historische Beständigkeit erinnern. Laut Pressestelle schafft die Kombination eine Balance zwischen Bewahren und Neuerung.
Einsatz im öffentlichen Raum
Die neue Identity soll 2026 im Stadtbild präsent sein. Geplant sind Anwendungen auf Werbebannern, Stadtfahnen und an weiteren öffentlichen Stellen. Zudem weist die Stadt darauf hin, dass das Motiv für Souvenirs und Fanartikel genutzt werden soll. Die Entscheidung für ein einheitliches Erscheinungsbild ist Teil der kommunikativen Vorbereitung auf das Jubiläumsjahr, wie die Pressestelle am 3. Dezember 2025 mitteilte.
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