Der Kommunale Präventivrat der Stadt Mainz hat eine Arbeitsgemeinschaft Bahnhofsumfeld gegründet, um Sicherheit und Sicherheitsgefühl am Mainzer Hauptbahnhof sowie auf dem Bahnhofsvorplatz und in den angrenzenden Bereichen zu verbessern. Mitglieder sind die städtische Verwaltung, die Landespolizei, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn und Mainzer Mobilität.
Herausforderung am Bahnhofsumfeld
Der Hauptbahnhof ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und wird täglich von vielen tausend Menschen genutzt. Gleichzeitig berichteten Verantwortliche von Wahrnehmungen von Unsicherheit und Unwohlsein an den Zugängen und in den umliegenden Bereichen. Diese Eindrücke sollen mit langfristigen und nachhaltigen Maßnahmen adressiert werden.
Vorgehen und erste Maßnahmen
Die neue Arbeitsgemeinschaft will Strategien und konkrete Maßnahmen erarbeiten, die sowohl die öffentliche Sicherheit als auch das subjektive Sicherheitsgefühl stärken. Als unmittelbar geplanter Schritt sind gemeinsame Begehungen der relevanten Bereiche bei Tageslicht und Dunkelheit vorgesehen, um spezifische Problemfelder sichtbar zu machen und Prioritäten für Maßnahmen zu setzen.
Zusammensetzung und Zielsetzung der Zusammenarbeit
Die Gruppe ist aus dem Kommunalen Präventivrat heraus gegründet worden. Dieser verfügt über eine Lenkungsgruppe, in der Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Akteure aus den Bereichen Sicherheit, Ordnung und Kriminalprävention sitzen und strategische Funktionen bei der Initiierung von Projekten übernehmen. Die neue Arbeitsgemeinschaft dient laut Mitteilung als konkretes Beispiel für diese Zusammenarbeit.
Ordnungsdezernentin Manuela Matz betonte, dass die Expertise aller beteiligten Akteure wichtig und wertvoll sei. Durch die enge Zusammenarbeit solle eine positive Veränderung erreicht werden, so dass sich Einwohnerinnen und Einwohner sowie Reisende am Mainzer Hauptbahnhof sicher und wohl fühlen.
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